পড়ুন› দফতর ৫› আয়াজের গল্প এবং তার জুতা ও পশমী পোশাক রাখার ঘর। তার সহকর্মীরা ধারণা করেছিল যে, মজবুত দরজা ও ভারী তালার কারণে তার ঘরে কোনো গুপ্তধন আছে।› দ্বিপদী ১৮৭৯
M5:1879 — هفت دریا اندرو یک قطرهای / جملهٔ هستی ز موجش چکرهای
M5:1879
অর্থ · به زبانِ تو — আপনার ভাষা · AI
In diesem Vers beschreibt Rumi die spirituelle Größe von Ayaz als so unermesslich, dass die gesamte materielle Welt im Vergleich dazu unbedeutend ist.
Dieser Vers ist der Höhepunkt des inneren Monologs von Sultan Mahmud, der über die wahre Natur seines geliebten Dieners Ayaz nachdenkt. Konfrontiert mit den misstrauischen Gerüchten seiner Höflinge, die glauben, Ayaz verstecke einen Schatz, wendet sich der Sultan von seinen eigenen Zweifeln ab und erkennt die wahre, spirituelle Statur von Ayaz an.
Rumi verwendet hier eine kraftvolle mystische Übertreibung (Hyperbel), um eine Realität jenseits der physischen Erscheinung zu beschreiben. Ayaz ist nicht nur ein loyaler Diener; er ist ein vollkommener Mensch (insān al-kāmil), ein Spiegel, in dem sich göttliche Eigenschaften manifestieren. Die „sieben Meere“, ein Symbol für die Gesamtheit der geschaffenen Welt, sind in ihm nicht mehr als ein Tropfen. Das „ganze Sein“ ist nur ein winziger Spritzer, der von der Woge seines wahren Wesens aufgewirbelt wird. Dies kehrt die normale Perspektive um: Nicht Ayaz ist ein kleiner Teil der Welt, sondern die ganze Welt ist ein winziger Teil seiner spirituellen Realität.
Der Vers dient dazu, den Leser von der oberflächlichen Handlung – einem möglichen Diebstahl – auf die tiefere sufische Lehre zu lenken: Die wahren Schätze sind nicht materiell, und der Wert eines Menschen liegt in seiner Nähe zu Gott, einer inneren Weite, die das gesamte Universum in sich aufnehmen kann.
- هفت دریا
- „Die sieben Meere“; ein traditioneller Ausdruck in der persischen Literatur, der die Gesamtheit der Weltmeere und im weiteren Sinne die gesamte materielle Welt symbolisiert.
- اندر
- Eine archaische und poetische Form von „در“ (dar), was „in“ oder „innerhalb“ bedeutet.
- چکره
- Ein kleiner Tropfen oder Spritzer, der von einer Welle oder einem sich bewegenden Objekt geschleudert wird. Hier betont es die extreme Kleinheit und Vergänglichkeit des gesamten Seins im Vergleich zur Realität des Geliebten.
This couplet asserts that Ayaz's spiritual depth is so immense that the vastness of the seven seas is a mere drop within him, and all of creation originates from the subtle stirrings of his inner reality.
This beyt appears in the story of Ayaz, Sultan Mahmud's beloved servant, who is unjustly suspected by courtiers of hoarding treasure in a locked room. The Sultan, though aware of Ayaz's purity, plays along to test him and to show the courtiers their folly. Here, Rumi interrupts the narrative to offer a profound description of Ayaz's spiritual station, elevating him beyond a mere human servant. He is not just a loyal companion but a figure of immense spiritual magnitude. The imagery of the 'seven seas' (هفت دریا) is a traditional Persian and Islamic metaphor for ultimate vastness and depth. To say that these seven seas are but 'a single drop' (یک قطرهای) within Ayaz emphasizes his boundless inner ocean of divine knowledge and purity. Furthermore, 'all existence' (جملهٔ هستی) is depicted as merely 'a ripple' (چکرهای) from his spiritual 'wave' (موجش), implying that his being is a source or reflection of the creative power that brings the cosmos into being. This hyperbole serves to highlight Ayaz's exceptional spiritual status, suggesting that he is a perfect human (Insan-e Kamil) whose inner reality mirrors the divine, making any worldly accusation against him utterly trivial and misguided.
- هفت دریا
- The seven seas; a traditional metaphor for immense vastness or the entirety of the world's oceans.
- چکرهای
- A ripple, a splash, a drop; here, a small manifestation or consequence.
Discussion — Ask about this beyt — answered from the Masnavi, every verse cited
Your conversation stays on this device unless you share it.
What readers asked0
No questions shared yet — yours could be the first.