閱讀› 卷 3› 貪婪之人食象幼崽,不聽勸告者的故事› 詩聯 69
M3:69 — آن شنیدی تو که در هندوستان / دید دانایی، گروهی دوستان
M3:69
含義 · به زبانِ تو — 您的語言 · AI
Dieser Vers eröffnet eine belehrende Geschichte, indem er den Schauplatz und die Hauptfiguren vorstellt: ein weiser Mann begegnet in Indien einer Gruppe von Reisenden.
Dies ist der Eröffnungsvers einer Parabel, die vor den unmittelbaren, aber letztlich verhängnisvollen Verlockungen warnt. Rumi verwendet die klassische persische Erzählformel „Hast du gehört...“ (ān shenīdī tō ke...), um den Leser sofort in eine zeitlose, lehrreiche Geschichte zu ziehen. Der Schauplatz, Hindustan (Indien), ist im klassischen persischen Denken oft ein Ort des Exotischen, des Wunderbaren und der tiefen Weisheit – aber auch der fremden Gefahren.
Der Vers stellt die beiden Pole der Geschichte gegenüber: auf der einen Seite „ein Weiser“ (dānā-ī), der für Voraussicht, spirituelle Einsicht und Mitgefühl steht, und auf der anderen Seite „eine Schar von Freunden“ (gurūh-ī dūstān), die, wie sich bald herausstellt, von unmittelbarem Hunger und Begierde getrieben sind. Die Begegnung dieser beiden Parteien bildet die Grundlage für den kommenden Konflikt zwischen kurzfristiger Befriedigung (das köstliche Fleisch des Elefantenbabys) und langfristiger Weisheit (die Vermeidung des Zorns der Elefantenmutter). Der Vers fungiert als schlichte, aber wirkungsvolle Einleitung, die die Bühne für eine tiefere ethische und spirituelle Lehre bereitet.
- هندوستان
- Wörtlich „das Land der Hindus“; die klassische persische Bezeichnung für Indien. In der Dichtung oft ein symbolischer Ort für das Fremde, Wunderbare und Spirituelle.
- دانایی
- Ein Weiser, eine weise Person. Das Suffix -ī kann hier sowohl einen unbestimmten Artikel („ein Weiser“) als auch die abstrakte Eigenschaft („Weisheit“) andeuten. Im Kontext ist klar eine Person gemeint.
討論 — 就此詩節提問——答案源自《瑪斯納維》,每節詩句皆有引證
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